Rhynchodesmus sylvaticus lautet  der Name eines kleinen, an Land lebenden, Strudelwurmes. Diese Landplanarien leben räuberisch und stellen im Terrarium den kleinen Springschwänzen nach. Für die Achatschnecken besteht allerdings keine Gefahr. Die Tiere bewegen sich auf einem Schleimfilm voran und können leicht als Nacktschnecken gehalten werden.  Diese Gattung wird nicht länger als 1,5 cm.

Diese sehr kleinen Fadenwürmer oder auch Nematoden genannt kann man nur unter dem Mikroskop erkennen.  Diese Art ernährt sich von Aas und Fäkalien und es ist nicht verwunderlich das sie manchmal zu Tausenden auf verendeten Achatschnecken zu finden sind. Bei dieser großen Anzahl sind sie dann als lebende Masse auf dem toten Tier zu erkennen. Sie leben nicht in den Achatschecken sondern werden von dem, auch für uns Menschen, deutlich wahrnehmbaren Aasgeruch angezogen.

Springschwänze sind egal ob es sich nun um eine weiße oder dunkle Art handelt, ungefährlich für die Achatschnecken. Sie fressen verrottendes Pflanzenmaterial genauso wie Pilze, Algen und Bakterien welche sich im Terrarium ansammeln.

Enchyträen oder auch Weißwürmer genannt, sind mit 0,5 bis 1 cm deutlich sichtbar. Auch sie stellen für die Achatschnecken keine Gefahr dar und tragen zum Abbau von Pilzen, Bakterien und Futter- und Kotresten im Terrarium bei. Die abgebildeten Würmer wurden bei der Nahrungsaufnahme an der feuchten Terrarienscheibe beobachtet.

Regenwürmer zählen ebenfalls zu den Abfallverwertern und wandeln organische Stoffe im Terrarium zu Humus um. Leider kriechen die Tiere gerne durch die Mantelöffnungen in die Mantelhöhle der Achatschnecken und können dort ihre Kothäufen absetzen. Aus diesem Grund sollten Regenwürmer nicht zusammen mit Schnecken im Terrarium gehalten werden.

Hundertfüssler-Arten und Assel-Arten haben ähnliche Fressgewohnheiten wie Springschwänze. Sie sind ebenfalls harmlose Mitbewohner im Terrarium.

Häufig werden mit dem Futter auch unterschiedliche Gehäuse- und Nacktschnecken eingeschleppt. Die abgebildete Zonitoides-Art fühlt sich bei den tropischen Bedingungen sichtlich wohl und vermehrt sich in den Terrarien recht schnell. Das adulte Tier kriecht gerade am Gehäuserand einer 5 cm großen Achatschnecke entlang. Aufgrund der meist geringeren Temperaturansprüchen von einheimischen Schnecken, sollen sie nicht zusammen mit den Achatschnecken gehalten werden. 

Succinea- Art, Bernsteinschnecke

Cepaea-Art, Hain-Schnirkelschnecken

Kleinschnegel-Art

Macularia-Art